jori no kenkyo ryu kenjutsu

Mugai-Ryū Iaihyoudo

Der Begriff Mugai-Ryū wird in japanischen Schriftzeichen (Kanji) 無外流 geschrieben. 無 (mu) bedeutet Nichts, 外 (gai) bedeutet außen oder außerhalb und 流 (ryū) bedeutet unter anderem Schule oder Stil.

In Japan wird der Stil den Koryū (klassische Bujutsu-Disziplin), was auf Deutsch in etwa alte Schule bedeutet, zugeordnet. Die Bezeichnung des Stils wurde durch folgendes Gedicht, dass Tsuji Gettan Sukemochi von seinem Zen-Lehrmeister Sekitan genannt bekommen hat inspiriert:

"Ippo jitsu mugai, Kenkon toku ittei Suimo hono mitsu Dochaku soku kosei" - Die freie Übersetzung des Zitates lautet "Es gibt nichts außer der einen Wahrheit, sie ist allumfassend und immerwährend, die vom Winde getragene Feder ist dieser habhaft, Eintracht zu erfahren, inmitten von Verwirrung, bedeutet Erleuchtung")

Später wurde Mugai auch der Schreibname von Tsuji Gettan Sukemochi. Die Bezeichnung Mugai-Ryū bezieht sich nur auf den Kampfstil, während die Schulen eigene Namen haben.

In einer Zeit, in der keine eindeutige Leitung gegeben war, trennte sich der Stil des Mugai-Ryū in unterschiedliche Überlieferungen (Edo-Mugai-Ryū und Himeji-Mugai-Ryū), wodurch zeitweise einige Techniken und die allgemeine Trainingslehren verloren gingen. Durch einen Großmeister und Stammhalter des Stils (jap. Titel: Gōsōke) Niina Toyoaki Gyokudo wurde, bis auf wenige verloren gegangene Überlieferungen, die traditionelle Lehre wieder hergestellt

 Japanische Koryu Schwertschulen

Japanische Fechtsysteme:
Bei der Entstehung japanischer Fechtsysteme mussten die Besonderheiten des Katana bzw. Tachi berücksichtigt werden. Dadurch unterscheidet sich die Technik der Ryu häufig gravierend von den italienischen und französischen Fechtschulen, europäischen Ursprungs. So spezialisierte man sich in Europa auf schwere Hiebe und später Stiche. Das Katana ist ca. 1 m lang und leicht gekrümmt, bei einem Gewicht von etwa 750- 1200g sind schwere Hiebe schwierig. Mir dem Katana werden schneidend-ziehenden Bewegungen durchgeführt. Beim Trainieren wird im Vergleich zu europäischen System deutlich mehr Wert auf Schnelligkeit und Präzision gelegt.

Bekannte japanische Koryu Schwertschulen und noch erhaltene Stile

  • Araki-ryu
  • Hoki-ryu
  • Hontai Yoshin-ryu
  • Hozoin-ryu
  • Hyoho Niten Ichi-ryu
  • Jigen-ryu Hyoho Kenjutsu
  • Jigen-Ryu
  • Kashima Shin-ryu
  • Kashima Shinto-ryu
  • Mugai-ryu
  • Muso Jikiden Eishin-ryu
  • Muso Shinden-ryu
  • Owari Kan-ryu
  • Shinto Muso-ryu
  • Tendo-ryu bujutsu
  • Tennen Rishin-ryu
  • Tenshin Shoden Katori Shinto-ryu
  • Yagyu Shinkage-ryu
  • Shinkage-ryu

Iaido (Die Kunst des Schwertziehens)

居 i bzw. iru steht für anwesend sein, körperlich wie geistig 合 ai bedeutet passen, übereinstimmen, in diesem Kontext so viel, wie sofortige Aktion und Reaktion, wann immer es notwendig ist 道 dō ist der Weg oder auch das Prinzip

 

Iaijutsu bzw. Battojutsu

Dies unterscheidet sich vom eher bekannten Iaido und sind Bestandteil des Mugai-Ryū

Der Schwerpunkt der Ausbildung in Iaido ist schnell und korrekt das ziehen des Schwertes, auffällig und zurückführen des Schwertes in die Saya (Scheide).

Battōjutsu

Beim Battojutsu sind oft mehrere Schnitte mit dem Schwert zu verzeichnen. Iaido findet seine Anwendung durch schneiden direkt von der Saya aus, anstatt des ersten ziehen des Schwertes und dann den Feind als separate Aktion. Auch genannt "Battokiri" übersetzt als "Schneiden ziehen. Battojutsu Ausführende praktizieren mehr das reale schneiden an Objekten durch (durchnässte Stroh Matten). Iaido praktizierende führen dies eher selten aus.

Iaihyoudo steht für alte echte Kriegskunst

Kendo

Kendo (Schwertkampfsport ist eine abgewandelte, moderne Sportart des ursprünglichen japanischen Schwertkampfes (Kenjutsu = Schwertkunst)

Körper

Mario Klersy